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Honigsorten
Allgemein wird zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig unterschieden.
Blütenhonig wird aus dem Blütennektar, einem zuckerhaltigen Saft von Pflanzen gewonnen. Blütenhonige zeichnen sich durch eine hellgelbe bis hin zu kräftig bernsteinartiger Farbe aus. Rapshonig zeigt eine auffällig, sehr deutlich hellere Farbe. Honigtauhonig wird aus Honigtau gewonnen, der zum Beispiel von Blatt- und Schildläusen gebildet wird. Allgemein wird er als Waldhonig bezeichnet. Zu den Honigtauhonigen gehören unter anderem Wald-, Tannen- und Blatthonig. Im Gegensatz zum Blütenhonig ist der Honigtauhonig eher dunkel in der Farbe und würzig-herb im Geschmack.

Blütenhonig
Blütenhonig ist eine Sammelbezeichnung für alle Honige, die Bienen aus Nektar gewonnen haben.
Er entsteht, indem Bienen den Nektar aus den unterschiedlichsten Blüten sammeln. Blütenhonig ist ein wahrer Klassiker unter den Honigsorten. Blütenhonig schmeckt nahezu nie gleich. Mal dominiert eine besondere Blütenart, die dem Honig ein kräftiges, fast schon rustikales Aroma verleiht. Mal schmeckt er sanft und dezent nach einer Blütenmischung.
Die meisten Blütenhonige enthalten einen hohen Anteil an Traubenzucker, was in der Regel zu einer schnellen Kristallisation führt.

   

Rapshonig
Rapshonig ist ebenfalls ein Blütenhonig. Da er oftmals aus reiner Rapsblüte besteht, wird er unter der Bezeichnung Rapshonig geführt.
Im Frühjahr gehört der Raps mit zu den wichtigsten Trachtenpflanzen.
Rapshonig ist sehr hell bis fast weiß. Er schmeckt sehr mild und hat ein feines Aroma.
Der Rapshonig ist in seiner Konsistenz entweder schön cremig oder fest.
Aufgrund des hohen Traubenzuckeranteils kristallisiert er auch sehr schnell aus.

  

Waldhonig
Beim Waldhonig sammeln die Bienen oft verschiedene Arten von Honigtau. Dieser stammt von Kleinstlebewesen, die sich von Pflanzensaft ernähren, diesen ausscheiden und als klebrigen Film auf Laubblättern oder Tannennadeln zurücklassen. Auch der Nektar mancher Waldblüten fließt oftmals dabei mit ein. Der Honig ist und bleibt meist flüssig, hat ein kräftiges Aroma und eine tief goldgelbe bis dunkelbraune Farbe.

Jeder Honig ist einzigartig
Jeder Honigjahrgang ist in Aussehen, Geschmack und Konsistenz einzigartig. Selbst Honig vom selben Volk und Standort schmeckt jedes Jahr etwas anders. Abhängig von den verschiedenen Parametern wie Volkgröße, Wetter oder Trachtangebot in der Umgebung, wählen die Bienen auf ihrer Suche nach Nektar die bestmögliche Futterquelle aus. Mischhonig von Blütenpflanzen ist daher so vielfältig wie die Umgebung aus der er stammt und besitzt ein hohes Spektrum an Aromen – den einzigartigen Geschmack der Region.

Wabenhonig
Wabenhonig ist die reinste und natürlichste Form Honig zu genießen. So wie die Bienen den Nektar zu Honig bereiten, in den Waben speichern und verdeckeln, wird Ihnen ein reines Stück Natur geschenkt.
Das Wachs ist zum Verzehr geeignet!

Met – Honigwein

Lange bevor es Traubenwein gab, kannten die Menschen den Honigwein. Besonders die Germanen haben die Kunst der Met- Herstellung gepflegt, nach Schätzung von Historikern bereits vor 3000 Jahren. Sie benutzen ihn als Rauschtrunk bei kultischen Festen. Da sie die Wirkung des Alkohols noch nicht verstanden, rankten sich viele Mythen und Sagen um das seltsame Gebräu. Die Veränderung ihrer Sinne schrieben unsere Vorfahren einem geheimen Zauber zu. Der Met avancierte bald zum Geschenk der Götter und spielte auch in der antiken Sagenwelt eine große Rolle. Ab der Römerzeit wurde Honigwein, der einfacheren Beschaffung wegen, von Traubenwein und Bier verdrängt. Der gegorene Honigtrank, schon von griechischen Dichtern gelobt, galt nicht nur als berauschend, ihm wurden noch weitere positive Eigenschaften zugeschrieben, die die des reinen Honigs sogar übertrafen.

Der Naturheilpraktiker Sebastian Kneipp schreibt:

„Met tut viel Gutes, er bewirkt einen guten Appetit, fördert die Verdauung, reinigt und stärkt den Magen, schafft ungesunde Stoffe weg, befreit von dem, was dem Körper nachteilig ist. Seine Wirkung ist sehr günstig auf das Blut, die Säfte, Nieren und Blase, weil er überall reinigt, auflöst und ausleitend wirkt. Für die Alten, so auch für uns ist Met ein Stärkungsmittel. Die Germanen erfreuten sich einer außerordentlichen Gesundheit und erreichten ein hohes Alter. Beides verdankten sie besonders ihrem Met.“

     

Pollen
ist ein „Vitalstoff“ Er bewirkt beim Menschen eine Verbesserung
des Allgemeinbefindens und eine Hebung der körperlichen und
geistigen Leistungsfähigkeit.
Wissenswertes

Bienengift
war im Altertum als Heilmittel bei Muskel-, Nerven- und
Gelernkerkrankungen schon bekannt. Die Pharmazie stellt
daraus Salben und Injektionen gegen Rheuma her.
(Imker haben sehr selten Rheuma)