{"id":540,"date":"2017-05-28T13:29:46","date_gmt":"2017-05-28T11:29:46","guid":{"rendered":"http:\/\/imkerei-18er.de\/?page_id=540"},"modified":"2024-06-11T11:45:36","modified_gmt":"2024-06-11T09:45:36","slug":"honigwissen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/imkerei-18er.de\/?page_id=540","title":{"rendered":"Info"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"540\" class=\"elementor elementor-540\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3df99057 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3df99057\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3cb25491\" data-id=\"3cb25491\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6cadce8e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6cadce8e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/imkerei-18er.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/DSC_02491.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/imkerei-18er.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/DSC_02491-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"575\" height=\"383\" \/><\/a><\/p><h3 style=\"text-align: center;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/h3><p>\u00a0<\/p><h3 style=\"text-align: center;\"><strong><em><span style=\"color: #008000;\">Kleine Bienen- und Honigkunde<\/span><br \/><\/em><\/strong><em>\u201eStirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Best\u00e4ubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.\u201c <\/em><br \/><em>Albert Einstein zugeschrieben<br \/><\/em>Die Zahl der Bienenbegeisterten ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Auch die Anzahl der Honigbienenv\u00f6lker nimmt weiter zu. Die Mehrzahl betreibt die Imkerei als Hobby und vertreibt den Honig als Nebenerwerb direkt an die Verbraucher in der Region.<\/h3><h3 style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #008000;\">Bienen: Kleine Tiere mit gro\u00dfer Wirkung<\/span><br \/><\/strong><\/em>Die Bedeutung der Bienenhaltung geht weit \u00fcber die Gewinnung von Honig hinaus: Durch ihre Best\u00e4ubungst\u00e4tigkeit leistet die Honigbiene zusammen mit rund 560 verschiedenen heimischen Wildbienenarten einen unverzichtbaren Dienst f\u00fcr die zahlreichen Nutzpflanzen in der Landwirtschaft, im Garten- und Obstbau und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Artenvielfalt in der Natur. Sie best\u00e4uben die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen (insgesamt rund 80%) und verhelfen ihnen so zu Bl\u00fcte und Frucht. Die Honigbiene ist somit auch eines unserer wichtigsten Nutztiere.<br \/>Damit unsere Bienen weiterhin ihre wertvolle Arbeit leisten k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir ihnen gezielt unsere Aufmerksamkeit zuwenden. Sie ben\u00f6tigen kontinuierlich und vielf\u00e4ltig bl\u00fchende Pflanzen als Nahrungsgrundlage, eine saubere und pestizidfreie Umwelt.<br \/>Unverzichtbar sind daher st\u00e4ndige Bem\u00fchungen um Erhalt und Verbesserung der Lebensbedingungen f\u00fcr Honig- und Wildbienen, aber auch f\u00fcr andere Pollen sammelnde und best\u00e4ubende Insekten.<br \/>Die Arbeit mit Bienenv\u00f6lkern ist ein bedeutender Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis der Naturzusammenh\u00e4nge und ihrer Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten.<br \/>Imkerinnen und Imker tragen daher sehr zum Wohle der Allgemeinheit bei.\u00a0Mit Honig, Bienenwachs und Pollen liefert die Honigbiene au\u00dferdem wertvolle Naturstoffe.<br \/>In den unterschiedlichen Landesregionen wachsen verschiedene Trachtpflanzen f\u00fcr die Bienen. So entsteht auch eine Vielfalt an unterschiedlichen Honigsorten.<\/h3><h3 style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #008000;\">Wie entsteht Honig<\/span><br \/><\/strong><\/em>Honig entsteht aus dem Nektar der Bl\u00fcten oder in \u00fcberwiegenden Waldgebieten aus Honigtau. Die Honigbienen saugen den Nektar mit ihren R\u00fcsseln auf. Sie sind dabei\u00a0sehr bl\u00fctentreu\u00a0(bl\u00fctenstet). Das bedeutet, dass sie sich auf eine Art von Pflanze konzentrieren und diese erst wieder wechseln, wenn ihre Arbeit dort weitestgehend erledigt ist.<br \/>Gleichzeitig ist die Honigbiene\u00a0auch \u201eortstet\u201c. Das hei\u00dft, sie fliegt nicht nur die selbe Pflanzenart an sondern auch zur\u00fcck zum selben Sammelort, solang sie dort gen\u00fcgend Nektar oder Honigtau findet.<br \/>Der Bl\u00fctennektar wird in der Nektarblase gesammelt. Etwa 200 Bl\u00fcten muss die Biene besuchen, um ihre Blase zu f\u00fcllen. Die Entfernung, die sie dabei zwischen dem Bienenstock und der Pflanze zur\u00fccklegt, ist oft sehr beachtlich und liegt maximal bei ca. zwei Kilometer.<br \/>Nach der R\u00fcckkehr zum Bienenstock \u00fcbergibt die Sammelbiene den Nektar an die Stockbiene.<br \/>W\u00e4hrend der Aufnahme und Abgabe des Nektars an die weiteren Bienen im Bienenstock, mengen die Bienen immer wieder k\u00f6rpereigene Stoffe bei: Diese Aminos\u00e4uren, Enzyme und anderen Eiwei\u00dfe bewirken, dass der Nektar haltbarer wird. Es entstehen Stoffe, die das Wachstum von unerw\u00fcnschten Bakterien hemmen.<br \/>Die beigemischten Enzyme bewirken auch eine Ver\u00e4nderung der Zucker, die im Bl\u00fctensaft enthalten sind.<br \/>Es entstehen besondere Honigzucker, die auch nur im Honig vorkommen. Der Zweifachzucker Saccharose wird meist komplett von Enzymen zersetzt.<br \/>Die Honigbienen lagern den von ihnen weiter verarbeiteten Nektar dann in die zuvor schon gefertigten Wabenzellen ein. W\u00e4hrend der dann bereits z\u00e4hfl\u00fcssige Nektar sich in den Waben befindet, f\u00e4cheln die Honigbienen mit ihren Fl\u00fcgeln und reduzieren dadurch die noch im Nektar befindliche Wassermenge. Der Honig ist fertig wenn er einen Wassergehalt von max. 19% aufweist.<br \/>Anschlie\u00dfend und erst dann wird er mit einer luftdichten und sehr d\u00fcnnen Wachsschicht \u201everdeckelt\u201c, wie der Imker sagt. Die Verdeckelung ist das Zeichen daf\u00fcr, dass der Honig nun fertiggestellt ist.<br \/>Eigentlich sammeln die Bienen den Nektar, um sich und ihre Brut zu ern\u00e4hren und um Vorr\u00e4te f\u00fcr den Winter anzulegen. Die Honigentnahme durch den Imker m\u00fcssen die flei\u00dfigen Bienen wieder erg\u00e4nzen. Dazu hilft der Imker den Bienen mit der entsprechend notwendigen Unterst\u00fctzung durch Futterzugabe nach der letzten Honigernte.<\/h3><h3 style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #008000;\">Regionaler Honig<\/span><br \/><\/strong><\/em>Honig schmeckt fantastisch und ist zudem auch noch sehr gesund. Und am besten schmeckt er von einem Imker aus der heimischen Region. Denn der Verzehr heimischen Honigs kann Allergien positiv beeinflussen, da die in diesem Honig enthaltenen Pollen bei Allergikern das Immunsystem mit dem Allergen vertraut machen kann und dadurch allergischen Reaktionen abgeschw\u00e4cht werden k\u00f6nnen.<br \/>Im Honig aus heimischer Region finden sich die in dieser Gegend vorhanden Pollen in geringer Menge wieder, was wiederum f\u00fcr eine Desensibilisierung wichtig ist.<\/h3><h3 style=\"text-align: center;\"><em><strong><span style=\"color: #008000;\">Inhaltsstoffe des Honigs<\/span><br \/><\/strong><\/em>Honig besteht aus etwa 180 verschiedenen Inhaltsstoffen.\u00a0Je nach Honigsorte und Region kann die Zusammensetzung sehr unterschiedlich sein.<br \/>Im Wesentlichen setzt er sich aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen:<br \/>Fruchtzucker (Fructose)\u00a0ca. 27 bis 44%<br \/>Traubenzucker (Glukose)\u00a0ca. 22 bis 41%<br \/>Wasser\u00a0durchschnittlich ca. 18%<br \/>ca. 5 % weitere Zuckerarten<br \/>Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminos\u00e4uren, Vitamine (B1, B2, B6, C, H) und Aromastoffe.<br \/>Honig kann z\u00e4hfl\u00fcssig aber auch relativ fest (kristallisiert) sein. Das h\u00e4ngt haupts\u00e4chlich von dem Verh\u00e4ltnis der beiden Frucht- und Traubenzuckeranteile zueinander ab.<\/h3><p style=\"text-align: left;\"><\/p><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><\/div> <a href=\"https:\/\/imkerei-18er.de\/?page_id=540#more-540\" class=\"more-link elementor-more-link\"><span aria-label=\"Weiterlesen: Info\">(mehr &hellip;)<\/span><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 Kleine Bienen- und Honigkunde\u201eStirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Best\u00e4ubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.\u201c Albert Einstein zugeschriebenDie Zahl der Bienenbegeisterten ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Auch die Anzahl der Honigbienenv\u00f6lker nimmt weiter zu. Die Mehrzahl betreibt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","footnotes":""},"class_list":["post-540","page","type-page","status-publish","hentry","entry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/540","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=540"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/540\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1212,"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/540\/revisions\/1212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/imkerei-18er.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=540"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}